Tschüss Traum - Hallo Realität

Dienstag, 25.03.2014

Durch meine Überspitzte Überschrift merkt man schon, dass wir vier irgendwie sehr traurig darüber sind, unsere tolle Reise nun beenden zu müssen.
Natürlich freue wir uns auf all unsere Liebsten und auf bestimmte Alltagsgegenstände, wie ein eigenes Bett, ein Schrank oder ein sauberes Badezimmer, aber unsere Reise war wirklich ein tolles Erlebnis und wir werden sicherlich noch lange davon reden und schwärmen. 

Die letzten Tage in Südafrika haben wir es uns noch mal richtig gut gehen lassen und aufgehört aufs Geld zu gucken - ist eh alles weg. 
Jegliche Details über diese Tage können wir ja schon in ca. 30 Stunden selber erzählen, weshalb ich diesen Blogeintrag einfach sehr kurz halte!

Ich bzw. Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Reise möglich gemacht haben und bei allen, die uns Unterstützt haben. Es war ein wahnsinniges Abenteuer und hat uns Fünf sicher in manchen Bereichen weitergebracht und bestärkt. 

Bis in wenigen Stunden, 
Die Weltreisenden, die schon jetzt wieder Fernweh haben ;-)

Roadtrip - Die Zweite

Mittwoch, 19.03.2014

Wir haben nun schon 7. Tage unseres Roadtrips durch Süd Afrika fast hinter uns und wir können gar nicht genung kriegen.
Unser erster Stopp war Hermanus, dort nächtigten wir nicht nur in einem sehr netten Hostel, sondern begegneten beim schwimmen rein "zufällig" auch 6 Haien. Hermanus ist ein nettes Örtchen, an dem man sicherlich gut seine Zeit verbringen kann. Doch bei uns ging es nach einer Übernachtung gleich weiter nach Mossel Bay.
Dort trafen wir irgendwie nur auf sehr zwielichtiges Publikum und waren zum Glück zu müde um außer Essen finden überhaupt noch irgendetwas machen zu wollen (wäre dort sicher etwas gruselig gewesen....). In der Nacht konnten wir uns leider auch nicht wirklich erholen, weil erst schreiende Mensche durch die anliegende Küche rannten und sich mitten in der Nacht gefühlt ein 5 Gängemenü zubereiteten - sie machten sich bestimmt nur Chicken -  damit uns dann morgens um fünf Uhr ein lieblicher Papagei lautstark direkt vor unserem Zimmer seine nicht geölten Stimmbänder präsentieren konnte. 
Wir verließen also as fast as possible Mossel Bay um weiter nach Knysna auf der N2 zu gurken. In Knysna übernachteten wir in einem weiteren sehr netten Hostel, welches nagelneu und unbewohnt war. Außerdem gab es einen suuuuper süßen Welpen, der sich sehr gerne von uns kuscheln und bespaßen ließ. 
In Knysna haben wir dann noch die Aussicht von den Heads genossen um dan weiter nach Jeffreys Bay zu fahren.

Jeffreys Bay - unser 4. Stopp
Dort haben wir uns noch mal vorgenommen einfach nur die letzten Tage unserer Reise vollkommen zu genießen. Das Hostel liegt DIREKT am Strand. Zum Frühstück begrüßten uns zwei von drei Morgende Delfine und die Sonne schien uns natürlich jeden Tag auf die Plauze. 
Außerdem machten wir eine Townshiptour, die uns total faszinierte und einem die andere Seite von Südafrika zeigte. Ich denke da muss jeder selbst seine Eindrücke und Gefühle in die Erzählung dessen mit einfließen lassen.

Wir fahren "relativ" viel Auto, aber man kann das einfach sehr gut genießen! Die Landschaft ist einfach atemberaubend und faszinierend, so dass man eigentlich wirklich gerne durch die Gegend fährt.

Jetzt sitze ich in Port Elizabeth und wir vier sind etwas enttäuscht von dieser Stadt. Morgen FRÜH geht es aber auch schon in den Addo Elephant Park, in dem wir hoffentlich ie BIG 5 zu sehen bekommen.

Unsere letzten Nächte hier in Südafrika sind nun auch seit ein paar Tagen komplett durchgeplant und wir dürfen uns noch auf Oudtshorn freuen (Straußen reiten ;-) und auf Stellenborsch (Weinverkostung und vielleicht ein zartes Kodoosteak). Danach geben wir das Auto wieder in Kapstadt ab und atmen die letzte Weltreiseluft noch mal in Kapstadt ein!

Wir sehen uns in 7 Tagen ihr Schakale :-) 

South Africa

Dienstag, 11.03.2014

Es ist soweit, wir haben den letzten Kontinent und damit die letzten paar Tage unserer Reise erreicht. 
Zunächst muss ich mal kurz aufklären, wie unsere Gruppe sich weiter entwickelt hat.
Marit hat uns am Sonntag den 9.03. leider verlassen müssen, damit sie pünktlich zu ihrem Studium wieder in Hamburg ist. Das ist mehr als schade, weil es so nicht ganz geplant war und wir vermissen sie schon jetzt. Allerdings wissen wir, dass es ihr traum Studiengang ist und es sich dafür sicherlich lohnt die letzten 16 Tage zu verpassen.
Rock dein Studium Marit, bis in 14 Tagen :-*
Allerdings ist Katze aka. Katharina am Tag von Marits Abreise für wenige Tage zu uns nach Kapstadt geflogen. Katze fliegt am 13. früh morgens weiter nach Johannesburg, um sich dort mit ihrer Mutter zu treffen. Schön das du hier bist, du hast kurz vor Ende noch ein Mal etwas Hamburg mitgebracht.
Bald sind wir also nur noch zu 4....

So, nun aber zu Süd Afrika, bzw. Kapstadt! :

Kapstadt ist eine aufregende Stadt, nicht nur weil man immer mit etwas Nervenkitzel unterwegs ist, weil man doch etwas angst um sein Hab und Gut hat, sonder auch weil sie einfach viel zu bieten hat. 
Von Strand und Meer über hohe Berge, bis hin zur wunderschöner Innenstadt mit afrikanischen Märkten hat Kapstadt wirklich alles.
Wir wohnen in der Long Street im Two Oceans - sind also direkt im Partyherzen Kapstadts, auch wenn wir dies noch nicht ausgenutzt haben.

Abgesehen von der Stadt selbst haben wir auch schon, mit unserem gemieteten Toyota Corolla, den Trip runter zum Kap der Guten Hoffnung gemacht. Für mich persönlich war dies (bis jetzt) der schönste Tag der Reise, da wir nicht nur das Kap und den Cape Point gesehen haben, sondern auch tausende Pinguine, die auf dem Boulders Beach leben. 
Das Wetter spielte eigentlich mit, außer dass der Wind uns manchmal die T-shirts auszog und den Sand um die Ohren haute. 
Auf dem Weg zum Kap waren wir nahe zu alleine und konnten voll und ganz genießen was wir sahen. Es war einfach irre, ich werde sicher noch Monate lang davon schwärmen.

Ab dem 13. wollen wir uns zur Garden Rout auf machen und die letzten 10 Tage, die wir ein Auto haben, voll ausnutzen. Darauf freuen wir uns alle schon sehr! 

Es ist nicht mehr lange und wir landen wieder in Hamburg. Wir genießen die letzten 2 Wochen nun sicher in vollen Zügen und arbeiten auch weiter an unserem Teint ;-) 

Afrikanische Grüße,
Gretalise, Lulu, Davidoff und J.Sohdy  

Nicht mal mehr ein Monat!

Freitag, 28.02.2014

Brr ist das kalt hier! -  Wir jammern auf  sehr hohem Niveau, denn es sind immer noch mindestens 17 Grad, aber die langen Klamotten liegen jetzt nicht mehr nur noch in der unteresten Ecke des Rucksackes. Gar nicht so schlimm, denn unser letzter Stopp wird uns noch mal seeeehr verwöhnen, was die Temperaturen angeht. 

Unsere letzten Tage in Neuseeland brechen an und ich bin leider etwas traurig, weil wir viel zu wenig gesehen haben in der kurzen Zeit! Vielleicht hätten wir uns doch nur die Nordinsel vornehmen sollen... Allerdings habe ich mir auch schon das Versprechen gegeben wieder hier her zu kommen. Die lieben Kiwis faszinieren mich, weil die eine wahnsinnig entspannte Mentalität haben. Aber natürlich ist auch die Landschaft atemberaubend schön.
In den vergangenen Tagen haben wir einige Wanderungen durch schöne, verwunschene Wälder gemacht, haben einen sehr lieben Hundebesitzer getroffen, der uns in sein Auto geladen hat, damit wir unseren Bus nicht verpassen, waren im Kino und haben "American Hustle" gesehen (ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!) und gönnten uns eine Auszeit im Whirlpool im Hostel!

Nun bleiben wir noch bis zum 03.03. hier in Picton im "The Villa"- Hostel, von wo aus wir noch Fahrradtouren und eine Tour zu den Weinbergern machen wollen. Im moment regnet es ein wenig - hoffentlich macht uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung. 
Am 3. geht dann unsere Fähre zurück nach Wellington, wo wir noch eine Nacht haben. Am nächsten Tag fliegen wir nach Auckland um seeeehr früh morgens am 05.03. unseren Flug über Sydney und Johannesburg nach Kapstadt zu nehmen.

Wir freuen uns total auf Süd Afrika, sind gleichzeitig aber auch traurig darüber Neuseeland schon wieder verlassen zu müssen.

Wünsche den Hamburger-Schulmenschen schöne Ferien und allen, dass es bald wärmer wird :-) 

Kiwiland

Freitag, 21.02.2014

Nun ist schon eine Woche und ein Tag um seit dem wir in Neuseeland gelandet sind und es ist natürlich viel passiert in dieser Zeit.

In Auckland angekommen suchten wir gleich eine Lösung dafür, wie wir nun durch Neuseeland reisen wollen und entschieden uns nach einer laaaangen Diskussion für ein Hop-on-Hop-off-Ticket für den Bus.
Von Auckland aus fuhren wir nach Tauranga. Dort blieben wir quasi nur über Nacht, weil wir gleich weiter nach Rotorua wollten. In Rotorua angekommen gewöhnten wir uns nur schwer an den lieblichen Faule-Eier-Geruch, gönnten uns trotzdem ein paar Stunden in 40 Grad heißen Quellen, die einem manchmal den Atem nahmen. 
Außerdem besuchten wir Hobbiton und machten eine Wanderung durch den Red Wood Forest.
Von Rotorua aus ging es dann weiter nach Taupo. Auf dem Weg schauten wir uns noch einen Gyser und verschiedene sehr! heiße Pools an. In Taupo mieteten wir uns dann für 24 Stunden ein Auto, weil wir gemeinsam den Schicksalsberg aus Herr der Ringe erklimmen wollten. Eigentlich heißt der Vulkan Mt. Ngauruhoe, aber ich bleibe lieber beim Filmnamen...
Da dieses Abenteuer viele verschiedene Eindrücke bei jedem Hinterlassen hat, ist es schwer den Tag kurz und knapp zu veranschaulichen. Deshalb sage ich nur: Von Panikattacken, über eigene Grenzüberschreitungen und -erfahrungen bis hin zu Freudentränen und absolutem Spaß an der Sache gab es alles in der 6-köpfigen Gruppe. Jeder von uns wird diesen Tag anders in Erinnerung behalten und muss jedem seiner Liebsten diesen Tag aus seiner Sicht beschreiben.

Von Taupo aus fuhren wir dann gestern nach Wellington und wollen nun hier Neuseeland weiter kennen lernen. Wellington ist eine große Stadt und hat einiges in der Umgebung zu bieten, so dass es noch nicht klar ist, wann wir die Nord Insel verlassen. Drückt uns allerdings die Daumen, dass wir noch eine neue Unterkunft für weiter Tage finden - die jetztige lässt zu wünschen Übrig (z.B. ..... Pilze wachsen!!! aus der Decke). 

Morgen wird Simon die Gruppe abends wieder verlassen, um am 23. seinen Flieger in Auckland zu bekommen.  Schön das du da warst Simon :-) 

Liebste Grüße von uns allen und bis bald!


"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen" Matthias Claudius

Donnerstag, 13.02.2014

Da hat der liebe Claudius aber verdammt recht!
Wir sind zurück von unserem acht tägigen Roadtrip. Aber bevor ich davon erzähle gibts noch eine wichtigere Neuigkeit:
Wir haben Zuwachs bekommen! Simon, der Freund von Jannicke, ist uns für ein paar Wochen besuchen. Jannicke wusste von all dem nichts, bis er in einer Bar plötzlich vor ihr stand. Dieses Geheimnis für uns zubehalten war in den letzten Tagen etwas schwierig geworden, weil wir für 6 Leute den Roadtrip planen mussten, ohne das Jannicke etwas mitbekommt. Aber sie hat nichts gemerkt und war unfassbar überrascht :-) Somit sind wir also zu 6!

Nun zu den vergangenen Tagen mit zwei Autos.... 
Unser Roadtrip war ein einziges Abenteuer. Ich könnte eigentlich für jeden Tag einen Blogeintrag machen, versuche aber mal in Stichpunkten zu skizzieren, wie unsere Tage so verliefen:

- zwei FORD Falcons, Automatikgetriebe, Steuerrad auf der rechten Seite
- 12 Stunden Reise nach Byron Bay
- Nach einer weiteren Stunde verweilten wir in einem gruseligen, dunklen Feldweg auf   
  einem Rasenstück, weil überall anders NO CAMPING ausgeschildert war

- nächster Morgern, Suche eines Campingplatzes geglückt
- erster Strandbesuch ließ auf sich warten, es regnete wie aus Kübeln
- Auf dem Rückweg zum Campingplatz ließ sich die Beifahrertür des einen Autos nicht  
  mehr schließen...
- Zurück auf dem Cmapingplatz, Zelt total nass von innen
- Zu allem Überfluss schafften wir es dann auch noch, den Schlüssel des NOCH heilen
  Autos   im Kofferraum miteinzuschließen
- Mit Hilfe eines Fensterspaltes und einem Bügel wurde aber auch dieses Problem gelöst
- Ach, erzählte ich schon, dass es Regnete?
- Belohung: LECKERES BBQ! Und eine lange Nacht

- Das blaue Auto mit kaputter Tür musste in die Werkstatt
- Das weiße Auto ohne kaputter Tür, aber mit verrücktem Bremsgeräusch, ließen wir
  nach   Abholung des blauen Autos auch gleich da, weil uns geraten wurde mit solchen
  Bremsbelägen lieber nicht mehr zu fahren......
- Schade, Auto Nummero 2 musste eine Nacht ohne uns verbringen, Ersatzteile müssen  
  geliefert werden
- Eigentlich wollten wir schon in Nimbin sein, dies musste aber nun einen weiteren Tag    
  warten
- Anruf bei unsere Autovermietung, übernehmen jegliche Schäden, übernehmen zwei
  neue Zelte
- Super neue, große Zelte wurden auf dem schon mal genutztem Campingplatz aufgebaut
- Auto abgeholt
- Auf nach Nimbin, kleines, eigenartiges Dörfchen in Australien
- "irgendwo reinbreddern" war die Ansage, somit fuhren wir auf einen Berg in Nationalpark
- wahnsinnig toller Ort zum Nächtigen!!

- Früh los nach Brisbane
- Brisbane erkunden
- Gefunden Trailerpark, Gruseliger Campingplatz mit gruseligen Menschen für eine Nacht 

- Frühes Aufstehen
- Besuch im Koalapark :-)
- Danach sollte es an einen Strand, wo aber keiner war
- also weitere Kilometer richtung   Sydney schaffen
- Yamba war unser nächstes Ziel, packte uns nicht, was uns dazubrachte, dass wir soweit
  wie möglich Richtung Sydney weiterfuhren
- Noch 300 Kilometer nach Sydney, um 3 Uhr nachts fanden wir einen Schlafplatz an einer   Landstraße
- Unser letzter ganzer Tag und nur noch "wenige" Kilometer nach Sydney, Tag
  verbrachten wir am Diamond Beach; absolut empfehlenswert!
- Da dieser zauberhafte Ort wirklich nicht mehr weit nach Sydney war, blieben wir gleich  
  über Nacht

- Ab nach Sydney
- Auto abgeben
- Geld wiederbekommen für Zelt und einen Tag Automiete
- Zurück ins Woodduck kommen; fast ein bisschen wie Zuhause

Fazit der Reise: Ein Roadtrip durch Australien ist wirklich empfehlenswert! Wir haben viel erlebt und tolle Landschaft gesehen. Allerdings muss man manchmal auch wirklich Nerven aus Draht haben, wenn man mit kaputten Autos und nicht vorhandenen Schlafplätzen konfrontiert wird. Die erste Nacht in richtigen Betten war auch einfach der ober wahnsinn - Kofferraumablage und umgeklaptte Rückbank, Beifahrersitz oder Fahrersitz sind dann doch nicht so bequem wie jegliche Hostelbetten ;-)

Nun sitzen wir am Sydney Airport und fliegen in einer Stunde los nach Auckland. Riesen Vorfreude! 

G'Day

Montag, 03.02.2014
Sydney ist eine wundervolle Stadt! Wir fühlen uns hier pudelwohl, unter anderem weil man nicht mehr von jedem Taxi angehupt wird und weil man Straßenkarten und -schilder wieder lesen kann. Sydney bzw Australien ist zwar teuer, doch dadurch, dass wir jeden Abend selber kochen, kommen wir Essenstechnisch wohl günstiger weg als in Thailand. Natürlich haben wir schon wie die typischen Touris, mit weiß eingecremten Nasen und Kameras vor die Brust geschnallt, die Sydney Opera aus jeden Winkel fotografiert und bestaunt und auch die Harbour Bridge sind wir rauf und runter getourt, bis wir der australischen Sonne nicht mehr Stand halten konnten. Wohnen tun wir seit dem 29.01 in einem netten Hostel namens Woodduck Boomerang. Hier gibt es morgens Toast mit Ersnussbutter, Kaffee und Müsli für lau. Auch super ist die Dachterasse, auf der man auch sehr gut über die Geschehnisse des Tages austauschen und entspannen kann. Wir genießen es mal ein paar Tage länger an einem Ort und in einem Hostel zu sein! Ansonsten haben wir Marits Geburtstag gebührend gefeiert und hoffen sehr, dass wir ihr als Ersatzfamilie einen tollen Tag machen konnten. Statt Kuchen gab es Bananabread, statt Nudeln mit Pesto, wie jeden zweiten Abend ;-), gab es die besten Burger bei Moos die wir jeh gegessen haben und statt Schnee und Kälte an den letzten 18 Geburtstagen von Marit gab es Sonnebrände, Strand und enorme Hitze. Neben Touren durch die Stadt gönnten wir uns auch zwei Hale Tage am Bondi Beach, der uns wirklich gut gefällt. Ab morgen geht es mit wie Kombis die Ostküste Richtung Norden hoch. Lukas und ich dürfen um 10 Uhr das erste mal auf der falschen Straßenseite die Autos zum Hostel fahren um die anderen für den Roadtrip abzuholen. AUFREGEND! Ich werde berichten, denke aber, dass ich erst nach den 8 Tagen Roadtrip wieder dazu komme. Lasst es euch gut gehen und erfriert nicht im kalten Deutschland. Ich puste etwa heisse Luft aus Australien zu euch!

Kontinentwechsel - Die Erste

Dienstag, 28.01.2014

Wir sind in Australien angekommen! 

Die letzten Tage in Thailand vergingen sehr schnell. Nachdem wir durch die Nacht mit Fähre und Bus fuhren kamen wir in Had Rin an. Der Seegang, 7 Stunden lang, war wieder sehr extrem doch ausgestattet mit Tabeletten und einer Koje konnte man sich gut ausruhen und wurde (manchmal weniger) sanft in den Schlaf geschaukelt. Der erste Eindruck von Had Rin war irgendwie wirklich negativ, da wir in einer Stadt gelandet waren, in der wir den Altersschnitt erheblich!!! senkten. Es war grau, voll und überhaupt nicht thailändisch. Wir versuchten uns unseren Aufenthalt dennoch so schön wie möglich zu gestalten, da es ja auch unsere letzten Tage in Thailand waren. Wir machten eine Dschungeltour, die uns in eine Tropfsteinhöhle führte in der ein wahnsinns Lichteinfall war, zu einem Affen, der uns zeigte wie man Kokusnüsse vom Baum holt und zum Monkeymountain, auf dem wir einige freie Affen zusehen bekamen. Außerdem war Freitag- und Samstagabend ein großer Nachtmarkt bei uns um die Ecke aufgebaut, der uns günstiges aber leckeres Abendessen lieferte. 

Als wir dann drei Stunden mit einem Bus wieder zurück nach Bangkok fuhren bangten wir kurzzeitig alle etwas um unser Leben, da der Busfahrer ein Heißblut war und einem Auto, welches ihn vorher geschnitten hatte, so dicht auffuhr, dass er ihn sogar einmal etwas angeschoben hat. Abgesehen davon ist er mit 1000 Sachen durch Thailand gebrettert und man hatte das gefühl er würde lieber in einem Mustang sitzen als in seinem klapprigen Minivan. In Bangkok angekommen merkten wir sofort die Unruhen in der Stadt und verließen so schnell es ging selbige. Unser vorgebuchtes Hostel war in Flughafennähe und wirklich nur für eine Nacht tauglich. Die Lage war so doof, dass wir Fünf an einer Tankstelle mit 7Eleven unser Abendessen zu uns nahmen - Sandwich, Chips und Eis. Doch zurück in die Stadt wollten wir nicht, weshalb wir auch am darauf folgenden Tag schon um 13 Uhr am Flughafen verweilten, weil wir um 10 aus dem Hostel verschwinden mussten. Die Zeit vertrieben wir uns damit, dass wir unser restliches Thaigeld auf den Kopf hauten. 

Der Flug selbst war 9 Stunden lang. Meine Wenigkeit schaute zwei Filme und döste etwas vor sich hin, somit kam mir der Flug gar nicht so lang vor. Außerdem war und bin ich sehr glücklich endlich wieder in einer mir bekannteren Kultur zu leben und endlich wieder was ganz neues zu entdecken. Auch die Anderen sind sehr happy endlich hier in Australien zu sein. 

Jetzt gerade liege ich im Hochbett unseres HUMP BACKPACKERS und schaue Jannicke, Marit und David beim schlafen zu. Lukas hat sich in die Lounge verkrümelt um bei nicht ganz so sticker Luft etwas zu lesen. Wir drei Mädels haben uns zum Abendessen Nudeln mit Pesto gekocht, während die Jungs einen ganzen Laib Brot mit Käse kauften. Da wir alle noch etwas Jetlag haben, wurde Sydney bis jetzt nur wenig erkundschaftet. Doch ab morgen geht die Tour durch die Stadt los und wir lernen den neuen Kontinent etwas kennen.

So viel erst mal aus Sydney - Tschüsselchen

 

Koh Tao - Schildkröteninsel

Dienstag, 21.01.2014

Hallo Freunde der Sonne,

viel ist passiert in den letzten Tagen. Wir haben Koh Phangan hinter uns gelassen und auch der Abschied von Koh Tao steht uns bevor, morgen.

Die Fullmoon Party war ein tolles Event, aber die Gruppendynamik in unserem Hostel, bevor wir an den Strand gingen, hat die Feier an sich fast noch übertroffen. Wir haben Menschen jeglicher Nationalität getroffen und mit ihnen die canadische Nationalhymne gesungen, israelische Tänze getanzt und englische Saufkulturen kennen gelernt, die wir uns natürlich nicht angeeignet haben.

Am Tag nach der Fullmoon Party waren wir allerdings recht froh auf die Fähre zu steigen und die partywütigen Menschen hinter uns zu lassen um etwas Ruhe zu finden. Doch die Fährfahrt war ein mittelschwerer Albtraum. In weiser Voraussicht habe ich mir eine Anti-Reiseübelkeits-Tablette reingeworfen, die ihren Job ziemlich gut gemacht hat. Mir ging es zwar nicht gut und ich habe die ganze Fahrt kein Wort geredet geschweige denn mich bewegt und verlor jegliche Gesichtsfarbe, doch immerhin wurde mir nicht schlecht bei einem Seegang den ich noch nie erlebt habe. Lukas traf es am schlimmsten von uns Fünfen mit der Seekrankheit. David hatte Spaß und Jannicke und Marit hielten wacker durch. Auf jeden Fall waren wir sehr froh, als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

Hier auf Koh Tao hatten wir zunächst mehr Ruhe und Leere erwartet, doch waren wir wohl nicht die einzigen der vielen tausend Leute, die nach der Fullmoon Party nach Entspannung suchten. Somit wurde es uns nicht so leicht gemacht eine Unterkunft zu finden, vielleicht waren wir auch einfach zu blond ohne Vorbereitung auf diese Insel zu kommen. Doch fanden wir zwei Bungalows, die zwei Nächte unser Zuhause wurden. In unsere darauf folgende Nacht waren wir illegale Gäste in einem Bungalow, zumindest drei von uns. Wir waren also "Schwarzschläfer". Wir hatten ein Bungalow für zwei Personen, in dem wir es schafften für eine Nacht zu fünft zu "schlafen". Die suche nach einer weiteren Unterkunft war mal wieder ein Abenteuer. Lukas, Jannicke und ich zogen mit unseren Backpacks los, um drei Roller ausfindig zu machen, während David und Marit am Strand warteten und auf unsere Wertgegenstände acht gaben derweil es regnete und eine Killerheuschrecke sich über unser Hab und Gut hermachen wollte. Da in unserem Aufenthaltsort keine Roller mehr zur Verfügung standen, liefen wir drei los in den nächsten Ort und trieben drei top Roller auf die uns durch gefühlt ganz Koh Tao trugen, bis wir ein brandneues Hostel fanden, welches wir bezahlen konnten und uns sehr zufrieden stellte. Das Golden View Hostel ist zwar noch im Bau und wir haben gerne mal Stunden lang Stromausfall, doch sind die Betten bequem und das Zimmer super sauber. Hier verbringen wir heute unsere dritte Nacht und haben uns die letzten Tage damit vertrieben tolle Strände zu finden und die Sonne zu genießen. Unser Tag heute fing schon um 8 Uhr an, weil wir nach Haien tauchen wollten, die wir leider nicht fanden. Doch war der Strand so schön, dass es nicht all zu schlimm war, nur kleine aber schöne Fische gesehen zu haben.

Uns geht es wirklich gut, außer das David und Lukas fast von einer Kokusnuss erschlagen wurden (ES WAR WIRKLICH KNAPP!!! Sie fiel genau neben Lukas und Davids Köpfe.) und wir genießen die Zeit in Thailand sehr. Kaum zu glauben, dass sie in 6 Tagen schon wieder vorbei sein soll! Aber wir freuen uns auch riesig auf Australien und darauf weiteres neues zu entdecken und zu erleben. 

Liebste Grüße von uns allen!

 

 

Koh Phangan

Montag, 13.01.2014

Es ist nun 10 Tage her, dass wir Hamburg verlassen haben und es fühlt sich irgendwie nicht so an. Wir können uns allerdings nicht entscheiden, ob es sich länger anfühlt oder doch kürzer... Zeit spielt hier sowieso keine Rolle! 

Wir haben unser Hostel und den Ort gewechselt (Nachdem wir in Ban Tai bei der Halfmoon Party waren, die wirklich super war) und verweilen nun seit dem 10. in Haad Rin in einem netten Hostel, in dem wir die ersten zwei nächte in einem 6er Zimmer alleine geschlafen haben und nun schon eine Nacht im 22 Betten Zimmer verbracht haben. Dies werden wir noch bis zum 16. machen und sind gespannt darauf, wie es wird in einem vollen 22 Betten Zimmer zu nächtigen. Wir nehmen dies in Kauf, um auf die mega Fullmoon Party zu gehen, die das beste auf Koh Phangan sein soll. Voll soll das Zimmer auch erst in der Nacht vom 15. auf den 16. sein, weil dies die Party nacht ist.

Ansonsten lassen wir die Seele baumeln und haben nun schon den zweiten Strandtag in folge gehabt. Der Strand ist wunderschön und die ersten Sonnenbrände verblassen schon wieder.

Abgesehen vom entspannen am Strand haben wir 3 Roller gemietet und haben die Insel erkundet. Auf dem Weg zu einer Bucht im Osten haben wir eine wirkliche Abenteuerreise hinter uns gebracht. Wir fuhren 20% Steigungen auf und ab und kamen in den tiefen Urwald, in dem es einen verwundert, was man hier auf der Insel alles Straße nennen darf. Doch auch über Stock und Stein schafften wir es einige Kilometer zu fahren, bis wir an einer steilen "Straße" ankamen und beschlossen den rest zufuß zu gehen, weil wir uns nicht trauten dort mit dem Roller runter zu fahren. Gute Idee würde ich mal ganz frech behaupten, denn der Weg zur Bucht war alles andere als befahrbar. Wir liefen eine ganze Weile in einer unglaublichen Hitze und waren mehr als froh, als wir endlich das Meer sahen. Dort verbrachten wir ein paar Stunden, bis wir den Rückweg in Angriff nahmen. Dieser Trip zurück zu den Rollern war unfassbar Kräfteraubend, weil es die extremen Steigungen jetzt nicht mehr runter, sondern hoch ging. Am Roller angekommen tropfte uns allen den Schweiß von der Nase und die Füße waren froh sich auf dem Roller entspannen zu können. 

Die letzten Abende haben wir meist am Strand verbracht, an dem es einige Bars gibt, ne menge Menschen und laute Musik. Unser Hostelbesitzer kommt gerne mit und feiert bis tief in die Nacht und zeigt uns wo man mit gutem Gewissen Alkohol kaufen kann, ohne Angst zu haben im nächsten Moment tot umzufallen. Das ist hier leider wirklich etwas gefährlich, aber wir passen sehr gut aufeinander auf :-)

Heute werden wir wohl wieder mit einer Gruppe aus dem Hostel an den Strand gehen und den Tag ausklingen lassen. 

Ich werde von der Fullmoon Party berichten! Bis bald, xxx 

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